"Vanillekipferl", ein Genuss! / "Vanillekipferl", delicious!

Ein Deutschkurs ist immer auch ein Kulturkurs und kann auch zu einer kulinarischen Reise werden. Daher möchte ich euch hier eine kleine Variante der Geschichte der Vanillekipferl vorstellen:

 

Wie bei so vielen kulinarischen Besonderheiten gibt es immer mehrere Theorien, woher diese Spezialitäten eigentlich kommen:

Es ist sehr gut möglich, dass die Vanillekipferl in Österreich "geboren" wurden und sie erinnern an den türkischen Halbmond.

 

Echte, pure Vanille, war früher sehr teuer. Gegen Ende 1800 erfand Wilhelm Haarmann mit einem Kollegen das Vanillin. Damit wurde es einfacher, Gebäck mit Vanillegeschmack zu backen. Diese Erfindung half, dass die Vanillekipferl immer bekannter in Deutschland wurden.

 

Rezept

 

350 g Weizenmehl

250 g weiche Butter

100 g feiner Zucker

20 g Vanillezucker

2 Eigelb

100-150 g gemahlene Mandeln

10 g Zitronensaft

1 Prise Salz

1 Vanilleschote

 

Zuerst röstet man die Mandeln. Vorsicht, damit sie nicht anbrennen!

 

Dann mischt man das Mehl, die Butter, den Zucker, das Salz und die Eier und rührt sie etwa 1-2 Minuten mit dem Rührgerät.

 

Anschließend gibt man die Mandeln, den Zitronensaft und die Vanille hinzu, rührt es noch einmal kurz und knetet den Teig einen Moment durch. Man formt eine Rolle und legt sie in Alufolie verpackt über Nacht in den Kühlschrank. So kann das Vanille- und Mandelaroma schön durchziehen.

 

Am nächsten Tag schneidet man die Rolle in gleich dicke Stücke (ca. 1 cm) und formt sie in Halbmonde.

 

Man backt sie bei 180°C ca. 10 Minuten im Ofen.

 

 


Wow schmeckt das fantastisch!


In English

A German course is always also a cultural course and can also be a culinary journey. Therefore, I would like to introduce you to one very small history variant of "Vanillekipferl":

 

As with so many culinary specialities, there are always several theories where they actually come from:

It is very possible that the Vanillekipferl were "born" in Austria and they remind of the Turkish Crescent.

 

Real, pure vanilla, used to be very expensive. Towards the end of 1800, Wilhelm Haarmann invented vanillin with a colleague. This made it easier to bake vanilla-flavored biscuits. The invention helped make the vanilla cookies more popular in Germany.

 

Receipe

 

350 g flour

250 g soft butter

100 g sugar

20 g vanilla sugar

2 egg yolk

100-150 g ground almonds

10 g lemon juice

1 pinch of salt

1 vanilla bean

 

First, roast the almonds. Be careful not to burn them!

 

Then mix the flour, butter, sugar, salt and eggs and stir for about 1-2 minutes with the mixer.

 

Add the almonds, lemon juice and vanilla, stir again briefly and knead the dough for a moment. Form a roll, wrap it in aluminum foil and put it in the fridge overnight, so the vanilla and almond aroma can develop its flavor nicely.

 

The next day, cut the roll into pieces of the same thickness (about 1 cm) and shape them into crescents.

 

Bake them at 180°C for about 10 minutes in the oven.


Wow, this tastes soo good!

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