Stadtbesichtigung mit unserem B2 Deutsch Intensivkurs / City tour with our B2 German intensive course

Unsere Tour begann an der Hauptwache.

Sie ist wohl der bekannteste Treffpunkt der Frankfurter Innenstadt und ein Dreh- und Angelpunkt für U- und S-Bahnen.

 

Ein markanter Punkt ist das Café Hauptwache in der Mitte des Platzes, das zwischen 1829 und 1830 erbaut wurde. Ein Café ist es aber "erst" seit 1905, ein perfekter Ort, um in der Sonne eine Tasse Kaffee zu genießen. Früher aber war es ein Wachgebäude mit der Stadtwehr (Feuerwehr) und einem Gefängnis.

 

Das Wort "wehr" in Stadtwehr oder Feuerwehr kommt von "wahren" und das bedeutet "schützen".

Natürlich halten auch wir Abstand ; )

 

Und weiter ging es zur Paulskirche, von der wir leider keine Fotos gemacht haben.

 

Bis 1944 war die Paulskirche die Hauptkirche von Frankfurt. Heute ist dies die Katharinenkirche.

 

Die Paulskirche ist vielmehr ein politischer Ort als ein religiöser, denn hier versammelten sich 1848-49 die Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung (Volkvertretung), des ersten Parlaments für das gesamte Land. Sie gilt als Symbol der demokratischen Bewegung in Deutschland.


Unsere nächste Station war der Römer auf dem Römerberg, oder auch Rathausplatz genannt.

Seit dem 15. Jahrhundert ist der Römer das Frankfurter Rathaus. Hier fanden Kaiserkrönungen und Messen statt und er ist auch der Ort für den Frankfurter Weihnachtsmarkt.

 

Der Rathausplatz ist seit dem Hochmittelalter (zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert) das Zentrum der Altstadt. Schon im 13. Jahrhundert hieß das mittlere der drei Gebäude "Haus zum Römer", wahrscheinlich, weil der Hauptorganisator der damals stattfindenden Messen aus Rom kam und bei den Stadtbewohnern einfach als "der Römer" bekannt war.

 

Messen gibt es also schon sehr sehr lange in Frankfurt. Erst seit 100 Jahren finden diese an der "Messe" in der Nähe des Hauptbahnhofes statt. Aber die Identität der Messe stammt vom Römerberg!

 

Vom Römerberg aus sieht man den Dom, wenn man in die "Neue Altstadt" hineingeht. Dieser war im 7. Jahrhundert noch eine kleine Kapelle. Vom 13. bis 15. Jahrhundert erst wurde der Dom errichtet. Zweimal wurde er wieder aufgebaut. Nach einem Feuer im Jahr 1867 und nachdem er im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war.

Unsere letzte Station war die Kleinmarkthalle.

Sie liegt in der Innenstadt zwischen der Hasengasse und dem Liebfrauenberg. Sie ist 1500 Quadramter groß und wurde 1954 eröffnet.

Das Besondere sind die internationalen frischen Spezialitäten aus aller Welt und jedweder Art, die hier von über 60 Händlern angeboten werden: Vom japanischen Kobe-Fleisch bis hin zu feinstem Safran aus dem Iran.

 

Warum gibt es die Kleinmarkthalle?

Wahrscheinlich kennt sie jeder: die Wochenmärkte, die es in den unterschiedlichen Stadtteilen gibt. Früher gab es noch viel mehr solcher Märkte und sie haben eine sehr lange Tradition, die viele hundert Jahren zurückreicht. Wer etwas zu verkaufen hatte, konnte dies auf den Wochenmärkten tun. Die Straßennamen "Kornmarkt", "Hühnermarkt" oder auch "Roßmarkt" sind ein Überbleibsel dieser vielen verschiedenen "Märkte".

Zu Zeiten der Industrialisierung wurden die Hygienevorschriften "standartisierter", was zur Folge hatte, dass auch die Märkte neu reguliert werden mussten. Daher errichtete man eine "Halle", in der die Händler ihre Stände aufbauten.

 

Die Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 8-18 Uhr und Samstag 8-16 Uhr



In English

Our tour started at the "Hauptwache".

It is probably the best-known meeting point in Frankfurt city center and a linchpin for subways.

 

A central point is the Café Hauptwache in the middle of the square, which was built between 1829 and 1830. It has been a café "only" since 1905, a perfect place to enjoy a cup of coffee in the sun. In the past, however, it was a guard building with the city fire brigade and a prison.

 

The word "wehr" in "Stadtwehr" comes from "keep" and that means "protect".

Of course we also keep distance ; )

 

And we went on to the Paulskirche, of which we unfortunately did not take any photos.

 

Until 1944 the Paulskirche was the main church in Frankfurt. Today it is the St. Catherine's Church. The Paulskirche is a political place rather than a religious one, because the representatives of the Frankfurt National Assembly (People's Representation), the first parliament for the entire country, met here in 1848-49. It is considered a symbol of the democratic movement in Germany.


Our next stop was the Römer on the Römerberg, or Rathausplatz.

 

The Römer has been the Frankfurt city hall since the 15th century. Imperial coronations and fairs took place here and it is also the location for the Frankfurt Christmas market.

 

The town hall square has been the center of the old town since the High Middle Ages (between the 11th and 13th centuries). As early as the 13th century, the middle of the three buildings was called "Haus zum Römer", probably because the main organizer of the trade fairs taking place at the time came from Rome and was simply known to the city residents as "the Roman".

 

Trade fairs have been in Frankfurt for a very, very long time. These have only been taking place at the "Messe" near the main train station for 100 years. But the identity of the fair comes from the Römerberg!

 

From the Römerberg you can see the cathedral when you walk into the "new old town". This was still a small chapel in the 7th century. The cathedral was only built between the 13th and 15th centuries. It was rebuilt twice. After a fire in 1867 and after being destroyed in World War II.

Our last stop was the Kleinmarkthalle.

 

It is located in the city center between Hasengasse and Liebfrauenberg. It is 1500 square meters in size and opened in 1954.

What is special are the many kinds of international fresh specialties from all over the world, which are offered here by over 60 retailers: From Japanese Kobe meat to the finest saffron from Iran.

 

Why is there a small market hall?

Everyone probably knows them: the weekly markets in the different parts of the city. There were many more such markets in the past and they have a very long tradition going back hundreds of years. Anyone who had something to sell could do so at the weekly markets. The street names "Kornmarkt", "Hühnermarkt" or "Roßmarkt" are a remnant of these many different "markets".

In times of industrialization, the hygiene regulations became "more standardized", with the result that the markets also had to be re-regulated. Therefore, a "hall" was built where the traders set up their stands.

 

Opening hours: Monday - Friday 8 a.m. to 6 p.m. and Saturday 8 a.m. to 4 p.m.


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